Forschungsprojekt zur regionalen Grünstromkennzeichnung

16. September 2020.

Hamburg Institut und imug untersuchen Kennzeichnung für Regionalstrom

Ökostrom aus der Region – für viele Verbraucher*innen ein attraktives Produktversprechen. Dafür, dass hinter diesem Versprechen auch eine verifizierbare und einheitliche Qualität steht, sorgt seit 2019 das Regionalnachweisregister (RNR). Im RNR werden vom Umweltbundesamt (UBA) Nachweise verwaltet, aus denen hervorgeht, in welcher EEG-Anlage eine bestimmte Menge Strom aus erneuerbaren Energien produziert wurde.

Was ist regionaler Grünstrom?
Als Regionalstrom gilt EEG-Strom, der aus einer Anlage stammt, die sich in einem 50-km-Umkreis um das Postleitzahlengebiet des Verbrauchers befindet. Durch das Regionalnachweissystem stellt das UBA sicher, dass die Zuordnung korrekt erfolgt und die regionale Eigenschaft einer aus erneuerbaren Energien erzeugten Kilowattstunde Strom nur einmal verkauft wird. 

Woran lässt sich regionaler Grünstrom erkennen?

„Sichtbar“ wird der regionale Grünstrom in der Stromkennzeichnung, die jeder Stromanbieter erstellen muss. Verwenden die Anbieter Regionalnachweise, dürfen sie in ihrer Stromkennzeichnung aufführen, dass der von ihnen gelieferte EEG-Strom aus Anlagen in der Region der Verbraucherin oder des Verbrauchers kommt. Der entsprechende Anteil wird in der Rubrik EEG-Anteil („Erneuerbare Energien, finanziert aus der EEG-Umlage“) ausgewiesen.

Wie sieht eine verbraucherfreundliche Darstellung aus?

Mit der Transparenz und Verbraucherfreundlichkeit dieser Kennzeichnung befassen sich derzeit das Hamburg Institut und imug im Rahmen eines Forschungsprojekts im Auftrag des UBA. Eine anschauliche Darstellung soll das Ziel der regionalen Grünstromkennzeichnung unterstützen, die Akzeptanz der Energiewende vor Ort zu stärken. Dafür ist es notwendig, dass Verbraucher*innen die Stromkennzeichnung wahrnehmen und verstehen.

Hamburg Institut und imug liefern erste Ergebnisse

Als Zwischenergebnis des Projekts hat das UBA Anfang September Empfehlungen für eine verbraucherfreundliche regionale Grünstromkennzeichnung veröffentlicht. Inwieweit diese Empfehlungen sich mit den Anforderungen und dem Verständnis der Verbraucher*innen decken, wird nun über eine deutschlandweit repräsentative Studie untersucht. Im Anschluss daran werden Darstellungsformen definiert, die für die Stromkennzeichnung 2021 (für das Lieferjahr 2020) verbindlich werden.

 

 

 

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