Über 250 Teilnehmende waren bei der Online-Veranstaltung dabei als am 25. November 2020 die neue Studie „Perspektive der Fernwärme – Aus- und Umbau städtischer Fernwärme als Beitrag einer sozial-ökologischen Wärmepolitik“ vorgestellt wurde. Das vom Hamburg Institut und von der Prognos AG im Auftrag der AGFW erstellte Gutachten zeigt auf, wie hoch das Potenzial der Fernwärme im Wärmemarkt ist und wie es für eine klimaneutrale Zukunft ausgeschöpft werden kann. Hierzu werden neben den notwendigen Investitionen und dem möglichen Förderbedarf auch regulatorische Rahmenbedingungen skizziert. „Je besser der Rahmen, desto weniger muss man gegen den Markt anfördern“, sagte Christian Maaß, Geschäftsführer beim Hamburg Institut, der neben AGFW-Geschäftsführer Werner Lutsch und Marco Wünsch von der Prognos AG die Studienergebnisse online präsentierte.
2025: Ein Jahr zwischen Umbruch und neuen Perspektiven
2025 hat uns alle gefordert – fachlich, politisch wie auch gesellschaftlich. Mit den Nachrichten zur globalen Entwicklung kann man kaum mithalten. Dabei gerät schnell aus dem Blick, dass neben vieler Rhetorik gute Lösungen zur erfolgreichen Transformation weiterhin ihren Weg in die Umsetzung finden. Das spiegelt auch unser Jahresrückblick wider: 2025 war beim Hamburg Institut geprägt von spürbarer Unsicherheit bei unseren Kunden und gleichzeitig erfolgreichen und wegweisenden Projekten.
Shift happens: Dr. Henrik Pieper spricht beim SID 2026
Der zweitägige Super Impact Day (SID) am 28./29.01.26 bringt unter dem Motto „Shift happens“ Stadtwerke, Städte und Kommunen in Lübeck zusammen. In über 70 Vorträgen geht es um verschiedene Aspekte und Handlungsfelder der Klimawende. Unser Experte Dr. Henrik Pieper spricht in seinem Vortrag über „Großwärmepumpen – von der Planung zur Praxis: die unterschätzte Herausforderung Wärmequellen“.
Studie zeigt Potenzial für Wasserstoffproduktion mit Wärmepumpen
Die Stadtwerke Kiel haben gemeinsam mit dem Hamburg Institut eine Machbarkeitsstudie zur Eigenproduktion von Wasserstoff abgeschlossen. Die Untersuchung zeigt: Eine Elektrolyse-Anlage mit gekoppelt nutzbarer Abwärme könnte technisch und räumlich realisiert werden.